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Ampel plant ermäßigte Mehrwertsteuer für die Gastronomie zu verlängern

Eigentlich sollte zum Jahresende der reduzierte Mehrwertsteuersatz für die Gastronomie auslaufen. Laut „Handelsblatt“, das sich auf Regierungs- und Koalitionskreise beruft, soll es jedoch 2023 in eine milliardenschwere Verlängerung gehen. Fraglich sei sogar, ob die Ampel den Satz dauerhaft senken wird.

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Preissteigerungen entgegenwirken

Gestiegene Energiekosten und teurere Lebensmittel zwingen Gastrom*innen aktuell dazu, ihre Preise anzuheben. Auch der Personalmangel sorgt für schlechtere Bilanzen. Um auf die Inflation zu reagieren und die angeschlagene Branche zu unterstützen, wollen die drei Regierungsfraktionen nun weitere Preissteigerungen verhindern und die Mehrwertsteuersenkung ab Januar fortführen. Dem Fiskus entgehen dadurch Steuereinnahmen in Höhe von rund 3,4 Milliarden Euro pro Jahr.

Bundeskanzler Scholz will dauerhafte Mehrwertsteuersenkung

Im Rahmen des Corona-Hilfspakets entlastet der geringere Steuersatz seit Juli 2020 die Gastronomiebetriebe. Gäste zahlen im Restaurant sieben statt 19 Prozent Mehrwertsteuer für ihre Speisen. Getränke sind von der Regelung ausgenommen. Im vergangenen Jahr wurde die Maßnahme bis Ende 2022 verlängert. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) nutzte das Thema für seinen Wahlkampf und erklärte im September in der ARD-„Wahlarena“, er habe der befristeten Absenkung „in dem sicheren Bewusstsein zugestimmt: Die schaffen wir nie wieder ab“.

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