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Geschäftsbooster zum Jahresstart

Für den Start ins dritte Pandemiejahr braucht es neben Durchhaltevermögen weiterhin viel Kreativität und Offenheit für Neues.

2022 und noch immer hält Corona die Welt in Atem – und die Gastronomiebranche in Schach. Omikron heißt das aktuelle Schreckgespenst, welches für Stornierungen im Weihnachtsgeschäft sorgte und Gastronomen einen harten Restwinter bescheren wird. Bis die Gäste wieder entspannt draußen sitzen können, ist neben Durchhaltevermögen weiterhin viel Kreativität und Innovationsgeist gefragt.

Lokale Booster

Sollte Deine gesamte Belegschaft geimpft oder gar geboostert sein, kannst Du damit ruhig hausieren gehen. In den sozialen Medien oder als kleiner Hinweis auf gedruckten Werbematerialien zu den nachfolgenden Spezial-Angeboten. Oder Du fährst diesen Umstand noch größer mit der Vermarktung eines speziellen „Booster“-(Ingwer-)Drinks oder eines immunstärkenden Kombi-Menüs.

Tagesgericht zum Abholen

Mag die prognostizierte Zunahme von Homeoffice auf den ersten Blick desillusionierend wirken, liegt in ihr auch eine Chance. Schließlich haben Berufstätige mittags weder viel Zeit zum Kochen, noch große Lust auf ihr bereits rauf und runter genudeltes Essensprogramm. Mit speziellen Mittagstisch-Angeboten oder auch fertig präparierten Restaurant-Klassikern kannst Du Stamm- wie Laufkundschaft dazu ermuntern, eine professionell zubereitete Mahlzeit zum Außerhaus-Verzehr bei dir abzuholen. Ein wechselndes, einfaches Tagesgericht ist dafür ideal – beispielsweise ein leicht erwärmbarer Eintopf, eine Suppe oder ein schnell zubereitetes Wok-Gericht. Die Gerichte sollten gut transportierbar sein und sich, zumindest anfangs, an Deinen Bestsellern orientieren. Das A und O ist natürlich eine schlagkräftige Bewerbung – via Social Media und Briefkasten-Flyer in der Nachbarschaft. Appelliere dabei ruhig an die Solidarität und Weitsichtigkeit Deiner Gäste.

Noch mehr „Essen to go“

Willst Du mehrere Gerichte Deiner Speisekarten zur Abholung anbieten, kannst Du eine eigene reduzierte Außer-Haus-Speisekarte mit telefonischer oder Online-Bestellmöglichkeit vermarkten. Achte dabei darauf, dass sich nicht jedes Gericht für den Transport eignet und dass die Verpackungen plastikfrei sind. Außerdem sollten die ausgewählten Gerichte nicht allzu große (unmittelbare) Konkurrenz haben.

Konservierte Unikate

Abhängig von Deiner Ausrichtung und Deinem Bekanntheitsgrad kannst Du auch (konservierte) „Ready Meals“ zur Abholung anbieten, sofern es sich um wirkliche Unikate Deiner Speisekarte handelt. Mit frisch hergestelltem Gulasch im Glas, Bio-Suppen oder Thai Curry hat schon manch cleverer Gastronom im Lockdown sein Überleben gesichert. Konservierte Unikate können auch neben einem Tagesgericht-Angebot existieren – so können mit einer Abholung bei dir gleich zwei Mittag- oder Abendessen gesichert werden. Für länger haltbare und gut abpackbare Produkte wie Soßen, Gewürzmischungen oder Getränke lohnt sich eventuell sogar das Aufsetzen eines Online-Shops.

Königsdisziplin Kochboxen

Auch komplett fertig zusammengestellte Kochboxen können ein lohnenswerter Versuch sein. Vorausgesetzt, die Zusammenstellung der Lebensmittel ist praktikabel und logistisch gut zu handhaben. Und natürlich unter der Prämisse, dass das mitgegebene Rezept gut umsetzbar ist – und von dir wirklich aus der Hand gegeben werden will. Bei komplizierteren Gerichten ist auch die partielle Vorbereitung einzelner Bestandteile denkbar.

Lokale Exoten

Je einzigartiger Deine Speisekarte ist, desto erfolgsträchtiger werden die vorgestellten Optionen sein. Wer die Coronokrise überleben will und keine finanzstarke Kette im Hintergrund hat, sollte über ein unverwechselbares Profil verfügen.  Idealerweise ist dieses deckungsgleich mit mindestens einem großen Zukunftstrend wie Nachhaltigkeit, Regionalität, Gesundheit oder Veganismus. Eine interessante Strömung, die gleich mehrere dieser großen Trends umfasst, hebt Hanni Rützler in ihrem Food Report 2022 als „Local Exotics“ hervor. Diese kombinieren exotische Komponenten wie Goji-Beeren, Ingwer oder Kurkuma mit regionalen Produkten wie beispielsweise Süßkartoffeln, Steckrüben oder Kohl. Mit diesem nachhaltigen Ansatz bietet sich kreativen Gastronomen die Chance, ein kostengünstiges, kulinarisches Alleinstellungsmerkmal zu schaffen.

Crowdfunding

Falls es durch Omikron richtig hart auf hart kommt, kannst Du auch eine Crowdfunding-Kampagne für Dein Restaurant starten. Entweder allgemein gehalten oder vielleicht auf eine der oben genannten Optionen fokussiert. Planst Du beispielsweise die Einführung eines Außer-Haus-Angebots oder die Konzeption eines Online-Shops kannst Du idealerweise die Anfangskosten damit finanzieren. Gleichzeitig gibst Du mit dieser Aktion den Marketingstartschuss für euer Projekt. Die Spendenkampagne der Lokalfreunde auf der Crowdfunding-Plattform Betterplace ist beispielsweise immer noch online.

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